Aktuelle Meldungen
Willkommen bei den e-News der Planungsgemeinschaft Energie und Umwelt. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen zu Energie- und Umweltthemen. Exklusiv, aktuell und natürlich kostenlos erhalten Sie so unsere Meldungen zum Thema. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie uns bitte an info@planungsgemeinschaft.de
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News 10/2011 |
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| 25.11.2011 |
Sandbank Power verkauft Sandbank 24 |
Die Oldenburger Projekt GmbH hat seit 2001 den Offshore-Windpark "Sandbank 24" geplant und entwickelt, die Genehmigung für den Bau von 96 Anlagen erreicht und seit 2005 als Mitgesellschafter der Sandbank Power GmbH & Co. KG zur Baureife gebracht. Ferner wurde die Genehmigung für weitere 40 Anlagen der "Sandbank Extension" vorbereitet und beantragt.
Über beide Projekte wurde jetzt ein Kaufvertrag mit Vattenfall geschlossen, deren Windpark "Dan Tysk" in unmittelbarer Nachbarschaft mit "Sandbank 24" westlich von Sylt im "SylWin"-Cluster liegt. Jetzt haben die Sandbank Power GmbH und Co. KG und Vattenfall als Käufer die Verkaufsmodalitäten abgeschlossen.
Mit 96 Anlagen ist "Sandbank 24" zurzeit der Offshore-Windpark in Deutschland mit der größten genehmigten Pilotphase; weitere 40 Anlagen können bei der Genehmigung der beantragten "Sandbank Extension" dazu kommen. Der Käufer Vattenfall plant mit einer Kapazität der 1. Ausbaustufe von bis zu 576 Megawatt (MW) im Baugebiet 90 km westlich der Insel Sylt - zuzüglich ihres Windparks "Dan Tysk", mit dessen Bau sie 2012 beginnen wollen.
Mit dem Verkaufsabschluss honoriert Vattenfall die solide Entwicklungsarbeit der Oldenburger Projekt GmbH, die 2004 vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Genehmigung für "Sandbank 24" bekam, 2007 die Zahl der Anlagen durch die Übertragung von 16 Standorten aus dem benachbarten Projekt "Nördlicher Grund" auf insgesamt 96 erweitern konnte und 2009 die 1. Freigabe nach dem BSH-Standard "Konstruktive Ausführung von Windenergieanlagen" erreichte.
"Sandbank" ist somit auch eine "sichere Bank" für Vattenfall, zumal sich die Vertragspartner bereits kennen: Sie haben sich im Rahmen des Offhore-Windenergie-Cluster "SylWin" gemeinsam engagiert u. a. zu Fragen von Operation & Maintenance (O&M) und der technischen Projektentwicklung. Der Netzbetreiber TenneT hat Anfang 2011 mit einer Konverterstation für 864 MW im "SylWin"-Cluster die größte bislang beauftragte Sammelanbindung beauftragt.
Auch nach dem Verkauf ist die Projekt GmbH noch beratend im Projekt "Sandbank 24" involviert. Geschäftsführer Ubbo de Witt: "Wir freuen uns, dass wir Vattenfall als einem der größten Offshore-Windparkbetreiber bei der weiteren Entwicklung des Projektes mit unserem Know-how zur Seite stehen dürfen." Im eigenen Offshore-Engagement bereitet das Unternehmen den Offshore-Windpark "Witte Bank" zur Genehmigung vor.
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Mit diesem Motiv und dem Slogan "Hinter dem Horizont" machte Sandbank 24 auf den Offshore-Park 90 km vor der Küste von Sylt aufmerksam.
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News 9/2011 |
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| 18.11.2011 |
Firmenkompetenz im BWE gefragt |
Roland Hagendorff, Mitarbeiter der Projekt GmbH, wurde erneut in den Sprecherkreis des Arbeitskreises "Kennzeichnung von Windenergieanlagen" des Bundesverbandes Windenergie (BWE) gewählt. Er bringt hier seine Kompetenz im Bereich von Offshore-Anlagen ein.
Ziel des Arbeitskreises ist es, gemeinsam mit den zuständigen Ministerien, der Flugsicherung und Fachleuten nach Lösungen für neue, effizientere Kennzeichnungssysteme zu suchen, die aufgrund immer höherer Türme erforderlich werden, dabei aber auch die Umweltverträglichkeit zu gewährleisten. Aktuell stehen Möglichkeiten der bedarfsgerechten Schaltung der Befeuerung entweder durch Radar oder durch Transponder in Luftfahrzeugen im Vordergrund der Diskussion.
Der Sprecherkreis des AK Kennzeichnung bedauert, dass die hier erdachten Systeme zur Akzeptanzsteigerung nun als erstes im Ausland zum Einsatz kommen, weil das erste entwickelte Primärradarsystem "OCAS" aufgrund von Frequenzüberschneidungen mit militärischen Radaren von der Bundesnetzagentur gestoppt wurde; jetzt soll Ende 2012 ein erster Windpark mit Modulen von "Cassidian" ausgerüstet werden. Um auch der Transponderlösung Schub zu verleihen, fordert der AK auch eine generelle "Transpondereinschaltpflicht bei Nacht".
Roland Hagendorff hat u. a. bereits an der HIWUS-Studie des BWE mitgearbeitet ("Entwicklung eines Hindernisbefeuerungskonzeptes zur Minimierung der Lichtemission an On- und Offshore-Windenergieparks und -anlagen unter besonderer Berücksichtigung der Vereinbarkeit der Aspekte Umweltverträglichkeit sowie Sicherheit des Luft- und Seeverkehrs"). Er ist auch im Arbeitskreis "Schutz- und Sicherheitskonzept" des BSH vertreten.
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Der Sprecherkreis des "Arbeitskreises Kennzeichnung" (v.l.): Arne Magnussen, Oliver Frank (Sprecher), Thomas Herrholz, Roland Hagendorff (Projekt GmbH) und Stephan Harms (Foto: Bundesverband WindEnergie e. V.)
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News 8/2011 |
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| 04.11.2011 |
Projekt GmbH unterstützt KOSTBAR 2012 |
"Regional", "bio" und "fair" sind die drei Stichwörter, mit denen sich nachhaltiger Lebensstil beschreiben lässt. Den zu fördern ist erklärtes Ziel des "Einkaufs-Erlebnisführers" KOSTBAR, der 2012 zum zweiten Mal für Oldenburg und die Region erscheint.
Das Konzept überzeugte vom Start weg, so dass es jetzt noch mehr Inserenten gibt: Über 170 Gutscheine gewähren Rabatte auf Lebensmittel aus der Region, biologisch produzierte und fair gehandelte Waren oder Freizeitangebote vor Ort; über 90 Betriebe, Vereine etc. stellen sich vor.
Das Buch bietet auf 264 Seiten konzentrierte Informationen und Anregungen und lädt zu einer Entdeckungsreise ein, wie sich durch bewusstes Konsumieren Geld und CO2 sparen und zugleich die regionale Wirtschaft stärken lässt.
Die Projekt GmbH unterstützt das vom Verein "transfer" ins Leben gerufene Klimaschutz-Buch, weil es den Zielen der Firmengruppen entspricht, die mit der Förderung Erneuerbarer Energien ihren Teil zu einem bewussteren Umgang mit den Ressourcen der Erde beiträgt.
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Beteiligte Partner und Unterstützer bei der Vorstellung von KOSTBAR 2012 (von links): Michaela Hechsel (Fachdienst Umweltmanagement Stadt Oldenburg), Klaus Hagedorn (Klima-Allianz Oldenburg), Udo Engelbart (Agentur Mensch und Umwelt), Elke Syassen (Transfer e. V.) sowie Ubbo de Witt (Sponsor Projekt GmbH). Nicht personell vertreten: Oldenburgische Landschaft und Tag der Regionen.
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News 7/2011 |
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| 28.10.2011 |
Strompreise: Verdunklungsgefahr! |
Seit der beschlossenen Stilllegung von Atomkraftwerken haben Meldungen über prognostizierte Strompreiserhöhungen Konjunktur - jeweils zum Jahresende häufen sie sich
ohnehin. Da ist Wachsamkeit geboten, wer jeweils als Verursacher dargestellt wird.
Vor allem von den großen Netzbetreibern werden Erneuerbare Energien gerne als Hauptursache ins Feld geführt - dabei wurde gerade ihnen wiederholt nachgewiesen, dass sie niedrigere Energiepreise nicht an die Verbraucher weiter geben (siehe z. B. http://www.sueddeutsche.de/geld/strompreis-energiekonzerne-zocken-kunden-ab-1.983198) und Strompreiserhöhungen zur Vergrößerung von Gewinnmargen nutzen.
Die Befreiung von der Netzentgeltpflicht ist ein gerne genutzter Faktor, um Kosten abzuladen - so erneuerte z. B. der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im Januar seine "Empfehlung" für eine Befreiung der Stromspeichertechnologien von der Netzgeltpflicht mit dem lapidaren Hinweis auf den "geringen Effekt bei Haushaltskunden" z. B. bei Pumpspeicherwerken - handelt es sich doch um den "sehr geringen Beitrag" von 95 Millionen € pro Jahr.
Die Bundesnetzagentur nennt es sogar einen "Trend …, Fördermaßnahmen durch das Instrument einer vollständigen oder teilweisen Netzbefreiung einzuführen" und warnt, dass das jeweils "stets alle anderen Netznutzer durch höhere Netzentgelte ausgleichen" müssen.
Aktuell machte die Bundesregierung der stromintensiven Industrie das Geschenk, Unternehmen mit einem Verbrauch von mehr als 10 Millionen Kilowattstunden pro Jahr von den Netzentgelten zu befreien - laut "Monitor" vom 27. Oktober eine Entlastung um 1,4 Milliarden €!
Das von der Stiftung Warentest mit "sehr gut" geadelte Internetvergleichsportal Verivox rechnet zum Jahreswechsel mit einer Erhöhung der Strompreise um durchschnittlich vier Prozent und beklagt nach einer Analyse der Faktoren die "noch unklare Lage bei den Netzentgelten und der individuellen Preispolitik der einzelnen Versorger" - hier herrscht Verdunklungsgefahr, nicht bei der Entwicklung der EEG-Umlage.
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News 6/2011 |
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| 30.09.2011 |
EAG Oldenburger Energie AG gegründet |
Die Firmengruppe um die Oldenburger Projekt GmbH hat eine Aktiengesellschaft gegründet, um den Ausbau und die Anwendung erneuerbarer Energien auch vor Ort zu beschleunigen.
Denn die Notwendigkeit zur Umstrukturierung der Energieversorgung ist mittlerweile breiter gesellschaftlicher Konsens. Ob 100 % Erneuerbare Energie in einer Region möglich ist, ist nicht mehr die Frage – nur noch wie und wie schnell. Die Beschleunigung dieses Prozesses ist aus Klimaschutzgründen dringend geboten und bringt zugleich regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze.
Die EAG Oldenburger Energie AG soll Möglichkeiten schaffen und verbessern, um im Bereich Erneuerbarer Energien Investitionen tätigen und finanzielle Beteiligungen anbieten zu können.
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News 5/2011 |
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| 09.09.2011 |
Neustrukturierung der Projekt-Firmen |
Ihr "Projekt Zukunft" startet die Firmengruppe Projekt, Projekt Ökovest und b-Experts mit dem Umzug in ein neues Domizil Ende Oktober. Für eine Firmenneugründung und eine Ausweitung der Tätigkeitsfelder können nun weitere MitarbeiterInnen eingestellt und alle an einem Ort zusammengefasst werden. Die Überarbeitung der Firmen- und Angebotsstruktur findet ihren Ausdruck in einem neuen Corporate Design der Gruppe, das die gesamte Außendarstellung und Firmenkommunikation erfasst.
Die jüngste frische Mitarbeiterin wirkt bereits jetzt beim Aufbau der Infrastruktur für das neue Bürogebäude mit: Eine Auszubildende zur Fachinformatikerin mit der Fachrichtung Systemintegration hat am 15. August eine Verbundausbildung bei der Projekt GmbH und der iS information Systems oHG (als Leitbetrieb) begonnen; so wird die Projekt GmbH erstmals auch Ausbildungsbetrieb.
Die insgesamt gut 20 MitarbeiterInnen finden in einem von zwei Häusern mit jeweils ca. 600 m2 Nutzfläche beste Bedingungen mit optimal ausgestatteten Arbeitsplätzen und großzügigen Sitzungsräumen. Sie können jetzt als Team noch effektiver zusammenarbeiten, um auch weiterhin Projekte wie die Offshore-Windparks "Sandbank 24" und nun noch "Witte Bank" erfolgreich realisieren zu können, die für diese Firmengröße ein eher außergewöhnliches Volumen haben.
Schon bald nach der Gründung der Projekt-GmbH 1993 wurde der Firmensitz an der Alexanderstraße zu klein; ein Erweiterungsbau wurde angefügt und 2003 zog die technische Betriebsführung ins Technologie- und Gründerzentrum (TGO). Nun baut die Firmengruppe von Heike Kröger und Ubbo de Witt ihren zukunftsorientierten Firmensitz an der Alexanderstraße 404 a & b. Es entstehen zwei dreistöckige Häuser in Holzrahmenbauweise mit Passivhaus-Qualität. Eine Tiefgarage für 25 Stellplätze ermöglicht gestaltete Gartenlandschaft statt versiegeltem Boden.
Die Firmenschilder am Neubau werden erstmals die neue Außendarstellung zeigen, die das Oldenburger Design- und Kommunikationsbüro "Ideendirektoren" neu entwickelt, um der Firmengruppe eine klare Präsentation der erweiterten Firmen- und Angebotsstruktur auf dem Markt zu ermöglichen.
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Neubau der Projekt-Firmengruppe an der Alexanderstraße
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News 4/2011 |
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| 25.03.2011 |
Sieben Anlagen in Darlowo genehmigt |
Sieben Vestas V90-Anlagen mit 105 m Nabenhöhe und je 2 MW Nennleistung können jetzt im polnischen Darlowo gebaut werden!
Am 23. März erhielten Jerzy Jedrzejak und Andrzej Kielizek, die Mitarbeiter der Projekt Ekovest Polska Sp. z o.o. - eine Tochter der Projekt Ökovest GmbH - die Baugenehmigung von der Genehmigungsbehörde im Bezirk Slawno der Wojewodschaft Zachodniopomorskie. Eine Genehmigung für die Netzanbindung liegt bereits vor.
"Polen ist einer der großen Zukunftsmärkte in Europa. Mit den ersten sieben Baugenehmigungen, für die auch die Netzkapazität reserviert wurde, hat unsere polnische Tochtergesellschaft mit dem dortigen Team einen guten Job gemacht" freut sich Geschäftsführer Ubbo de Witt und blickt weiter nach vorn: Der Genehmigungsantrag für zwei weitere Standorte im selben Windpark ist in Vorbereitung.
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Aufbau einer Vestas V90 der Projekt GmbH auf dem DEWI-Testfeld in WHV.
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News 3/2011 |
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| 17.03.2011 |
Wie "grün" sind Brennstoffzellen? |
Brennstoffzellen sind umweltfreundlich und emittieren im Betrieb nur Wasser - das ist richtig und ein guter Grund, sie weiter für den Alltagseinsatz "fit" zu machen und auf die Markteinführung hin zu arbeiten.
Trotzdem muss man sich auch bei umweltfreundlichen Techniken die Frage nach deren Umweltbilanz stellen. Schließlich werden viele, zum Teil exotische Materialien in Brennstoffzellen verbaut. Über die Auswirkungen der Rohstoffgewinnung und Materialkonditionierung auf die Umwelt müssen noch hinreichende Daten zusammengestellt werden, damit die Brennstoffzellen-Entwickler bei Zeiten bereits die Produkte bewerten und gegebenenfalls hinsichtlich der Umweltwirkungen optimieren können. Der Ersatz eines Stoffes durch einen anderen, gleich aktiven, kann erhebliche Einsparungen an Emissionen und negativen Auswirkungen mit sich bringen. Ebenso muss bilanziert werden, wo der Wasserstoff zum Antrieb her kommt und welche Belastungen bei seiner Erzeugung entstehen.
Das von der Europäischen Union unterstützte Projekt FC-HyGuide hat sich vorgenommen, die Daten und Arbeitsblätter für die Umweltanalyse von Brennstoffzellen und Wasserstoffherstellung transparent aufzuarbeiten. Projektierer und Gutachter sollen klare Richtlinien erhalten, an denen sie sich orientieren und mit vermindertem Aufwand ihre Projekte bewerten können.
Das Oldenburger Ingenieurbüro PLANET arbeitet zusammen mit den Universitäten von Neapel, Split, Graz und Athen daran, die grundlegenden Daten und Berechnungsanweisungen für die Umweltbilanz verschiedener Brennstoffzellen-Typen zusammenzustellen. PLANET steuert sein Know-how im Bereich der Materialien und Herstellungsprozesse für Brennstoffzellenanlagen, sowie die umfangreiche Expertise aus dem Bereich Umweltbilanzierung bei. Koordiniert wird das Brennstoffzellen-Teilprojekt von dem italienischen Energie-Forschungsinstitut ENEA.
Die entwickelten Arbeitsblätter erfassen alle Materialien, die zum Bau der Anlagen notwendig sind, die Betriebsphase mit ihren direkten und indirekten Emissionen, sowie das Recycling am Ende der Anlagen-Lebensdauer. Das Verfahren lässt sich auch auf die Brennstoffzellen anwenden, die im Rahmen des Callux-Projektes in Einfamilienhäusern in Oldenburg und der Region eingesetzt werden.
Weitere Informationen zum Projekt FC-HyGuide:
http://www.planet-energie.de/de/planet/Projekte/fchyguide.html
http://www.fc-hyguide.eu/
Informationen zum Projekt Callux:
http://www.callux.net/
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News 2/2011 |
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| 28.01.2011 |
Netzanbindung für Sandbank 24! |
Der deutsch-niederländische Netzbetreiber TenneT hat ein Konsortium von Siemens und Prysmian Powerlink mit der Errichtung der Netzanbindung für den Offshore-Windenergie-Cluster "Sylwin" beauftragt. Die geplante Konverterstation "Sylwin alpha" hat eine Kapazität von 864 MW und ist damit die größte bislang beauftragte Sammelanbindung. Damit ist ausreichend Übertragungskapazität für die Anbindung der Projekte "DanTysk" (80 Anlagen), "Butendiek" (80 Anlagen) und "Sandbank24" (96 Anlagen) vorhanden.
"Dies ist für unser Projekt ein wichtiger Meilenstein", freut sich Ubbo de Witt, Geschäftsführer der Sandbank Power GmbH & Co. KG. "Die Investoren in unserem Projekt erhalten so mehr Planungssicherheit, dass bei Realisierung des Projektes eine Netzanbindung bereitsteht."
Nach Angaben von TenneT soll die neue Sammelanbindung Anfang 2014 in Betrieb gehen.
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HGÜ-Plattform auf See
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News 1/2011 |
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| 12.01.2011 |
Expertenwissen gefragt - Dr. Hinrichs berufen |
Unser langjähriger Mitarbeiter Dr. Heiko Hinrichs wechselt in die Forschung. Durch die Berufung auf eine der beiden Stiftungsprofessuren an der Hochschule Bremerhaven im Bereich Windenergietechnik deckt er dort zukünftig das Arbeitsfeld "Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik" in Forschung und Lehre ab.
Nach wie vor gilt es, große technische Herausforderungen zu meistern; die Multimegawatt-Anlagen sollen für immer anspruchsvollere Projekte in Großserie gehen. Ambitionierte Offshore Projekte, wie unser Projekt "Sandbank24", brauchen Verlässlichkeit. Herausforderungen, die Heiko Hinrichs seit vielen Jahren in der Betriebsüberwachung von Prototypen und kommerziellen Windparks begleitet hat.
Die mehrstufigen, von vielen Herstellern favorisierten Planetengetriebe sind anspruchsvolle Aufgaben für die immer weiter zu automatisierende Überwachungstechnik. Davon hängen zukünftig entscheidende betriebswirtschaftliche Faktoren der Wartungs- und Reparaturkonzepte für komplexe Standorte grosser On- und Offshoreanlagen ab.
In diesem Zusammenhang ist weiterhin eine enge Zusammenarbeit und Rückkopplung mit den Herstellern von Antriebskonzepten als auch von Überwachungstechnik und den Technischen Betriebsführern von großer Bedeutung.
Projekt GmbH Geschäftsführer Ubbo de Witt: "Wir begrüßen den weiteren Ausbau unseres bereits sehr guten Verhältnisses zur Hochschule und haben durch eigene, große On- und Offshore-Projekte ein natürliches Interesse am zukünftigen engen Zusammenwirken mit der Hochschule als Schnittstelle zur Anwendung des Expertenwissens."
Das von Heiko Hinrichs initiierte Expertensystem zur kostengünstigen, automatisierten Condition-Monitoring-Auswertung wird bei b-Experts weiterentwickelt.
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