E-News
Willkommen bei den e-News der Planungsgemeinschaft Energie und Umwelt. Lesen Sie hier unsere neuesten Meldungen zu Energie- und Umweltthemen. Exklusiv, aktuell und natürlich kostenlos erhalten Sie so unsere Meldungen zum Thema. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie uns bitte an info@planungsgemeinschaft.de
| Datum |
News 3/2010 |
Details |
| 11.06.2010 |
Sammelanbindung von Offshore-Parks |
"Sandbank 24" gehört zum Offshore-Cluster "SylWin" - einer Gruppe geplanter Offshore-Windparks westlich von Sylt. Weil einige Parks des Clusters im sehr fortgeschrittenen Genehmigungs- und Planungsstadium sind und sich "in enger Abstimmung aller Beteiligten" für eine Bündelung des Netzanschlusses stark gemacht haben, hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) ein Investitionsbudget für die gemeinsame Anbindung mehrerer Windparks in diesem Cluster genehmigt. "Wir unterstützen die Sammelanbindung von Off-Shore-Windparks, da so Synergien geschaffen und Eingriffe in das Ökosystem der Nordsee minimiert werden können. Zugleich verhindert das Vorgehen …, dass es durch die Sammelanbindung zu Verzögerungen bei der Netzanbindung von einzelnen Off-Shore-Windparks kommt" (Matthias Kurth, Präsident der BNetzA, in einer Presseerklärung vom 8. Juni 2010).
Der für den Netzanschluss auf See zuständige Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Transpower hat bereits im Mai die Ausschreibungsankündigung für den Netzanschluss von "SylWin" EU-weit veröffentlicht. Mit der Freigabe des Investitionsbudgets durch die BNetzA hat Transpower nun die Möglichkeit, den gemeinsamen Anschluss mehrerer Windparks bis zu einer Leistung von 800 MW zu realisieren.
Ubbo de Witt - Geschäftsführer von "Sandbank 24" - sieht sein Projekt nach dem im Frühjahr erfolgten Abschluss der Baugrunduntersuchung in bester Position für den baldigen Netzanschluss: "Gemeinsam mit unserem
Nachbarn Vattenfall haben wir der BNetzA unseren fortgeschrittenen Projektstand nachweisen und unsere Entschlossenheit zur Umsetzung verdeutlichen können. Für die Umsetzung einer Sammelanbindung engagiert sich unser Team um den Projektleiter Dipl.-Biol. Roland Hagendorff bereits seit dem Beginn der eigenen Anbindungsplanung im Jahr 2002, ein großer Erfolg!".
Pressemitteilung der BNetzA deutsch / englisch unter: www.bundesnetzagentur.de > presse
|
|

Lage des Clusters "SylWin" westlich von Sylt mit Netzanschluss in Büsum.
|
|
| Datum |
News 2/2010 |
|
| 09.04.2010 |
Sandbank 24: Baugrundhaupterkundung |
Die Sandbank Power GmbH & Co. KG unternimmt derzeit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Realisierung des Offshore-Windparks Sandbank 24: Die Firma FUGRO Consult GmbH (Markkleeberg) wurde mit der Fertigstellung der Baugrundhaupterkundung beauftragt.
Im Rahmen der Untersuchungen werden an jedem Windenergieanlagen-Standort Drucksondierungen durchgeführt, um die Bodenkennwerte zu messen, die für die weitere Auslegung der Fundamente benötigt werden. FUGRO führt die Untersuchungen mit derzeit drei Schiffen, der MV Gargano, der MV Highland Eagle und der MV FUGRO Commander durch. Zusammen mit den Daten aus der Erkundungskampagne aus 2008 erstellt die Firma IGB (Kiel) im Anschluss die entsprechenden Baugrundgutachten.
|
|

Die "Highland Eagle" ist eins von drei Schiffen, die Baugrunduntersuchungen für Sandbank 24 durchführen.
|
|
| Datum |
News 1/2010 |
|
| 05.03.2010 |
Anlagen für "Sandbank 24" gesichert |
Der von der Oldenburger Projekt GmbH geplante Offshore-Windpark "Sandbank 24" verfügt mit 96 Anlagen über die größte genehmigte Pilotphase in deutschen Gewässern.
Die Sandbank Power GmbH & Co. KG hat jetzt mit dem weltweit führenden Hersteller von Windenergieanlagen Vestas eine verbindliche Reservierungsvereinbarung getroffen: Für 96 Vestas V90-Turbinen mit je 3 MW Leistung wurde bereits eine Anzahlung geleistet. Die Anlagen mit einer Nabenhöhe von 80 Metern und einem Rotordurchmesser von 90 Metern sind für Offshore-Verhältnisse optimiert. Geschäftsführer Dipl.-Phys. Ubbo de Witt: "Die ersten kommerziellen Offshore-Projekte müssen mit einem verlässlichen "Arbeitspferd" realisiert werden, damit auch für den weiteren Offshore-Ausbau die richtigen Signale in den Markt gesendet werden. Aufgrund der langjährigen Offshore-Erfahrung und einem Marktanteil von 51 % ist Vestas der richtige Partner ".
Vestas Offshore, die seit 1995 Windparks im Wasser errichten, und Sandbank Power haben eine enge Zusammenarbeit vereinbart, um das Projekt gemeinsam zum Erfolg zu bringen.
Bei der Nennleistung des Windparks von 288 MW wird mit einem jährlichen Energieertrag von ca. 11.475 MWh (Megawattstunden) pro Anlage, insgesamt über 1.100 GWh (Gigawattstunden) gerechnet - das entspricht etwa dem Stromverbrauch von 300.000 3-Personen-Durchschnittshaushalten.
Mit dem Bau des Windparks etwa 90 km westlich von Sylt soll 2011 begonnen werden.
|
|

Thanet Offshore Projekt, 100 Vestas V90/3MW, zurzeit im Bau
|
|
| Datum |
News 8/2009 |
|
| 18.12.2009 |
Trotz Erfolg Rückzug von Ecoprojeto |
Die brasilianische Energieforschungsabteilung Empresa de Pesquisa Energética (EPE) des Energieministeriums hatte die beiden Projekte der Ecoprojeto zur Auktion zugelassen, es lagen alle notwendigen Genehmigungen und Netzanschlusszusagen für 44 MW vor. Der Startpreis der Auktion war jedoch bereits mit R$ 189 / MWh sehr niedrig angesetzt, als Endergebnis der Auktion erhielten Bieter den Zuschlag, die ihre Projekte mit R$ 131 - 153 / MWh realisieren müssen.
Mara Rockenbach, Geschäftsführerin der Ecoprojeto, und Wesley Figueira von der beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ACAL bezweifeln, ob diese Unternehmen "richtig gerechnet haben". Das Instituto Acende Brasil, für das die Nachhaltigkeit der brasilianischen Energieversorgung Programm ist, bezweifelt ebenfalls die Wirtschaftlichkeit der zugelassenen Projekte unter diesen Rahmenbedingungen.
Den Gewinnern der Ausschreibung wird ab 2012 die Energieabnahme über 20 Jahre zu diesem Auktionspreis zugesichert. Die anderen Projektentwickler diskutieren derweil, ob diese Beteiligten - mit über 90 % Staatsbeteiligung - über weitergehende Informationen zur zukünftigen Vergütungsstruktur verfügen, um eine Vergütung zu ersteigern, die unter den aktuellen Gestehungskosten für die Erzeugung von Windstrom liegt.
Die EPE war 2004 gegründet worden verbunden mit der Aufgabe, den Ausbau der brasilianischen Energieversorgung mit bis zu 4.700 MW Windenergie in 2030 zu planen.
|
|

Weihnachten in Brasilien - die Kinder der Ecoprojeto-Geschäftsführerin Mara Rockenbach.
|
|
| Datum |
News 7/2009 |
Details |
| 11.12.2009 |
Projekt wird Dezember-"Denkstelle" |
Im Jahr der Wissenschaft 2009 wird jeden Monat die Auszeichnung "Oldenburger Denkstelle" vergeben - im Dezember erhält die Projekt-GmbH diese Würdigung ihrer Aktivitäten. Das Unternehmen zeige beispielhaft, "welch großes Potential und Know-how in dieser Stadt steckt" sagte Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner bei der Übergabe der Plakette.
Die Ehrung als besonders zukunftsorientierte Firma habe Projekt "mit Fug und Recht verdient", weil sie sich schon 1993 auf die Erneuerbaren Energien konzentriert und ganz aktuell z. B. mit der Planung des Offshore-Windparks Sandbank 24 "langfristig und mit Weitsicht" agiert habe.
"Bei der Windenergie sind wir unglaublich stark in der Region und in der Stadt" ging Schwandner auf das Tätigkeitsfeld der Firma ein, und "Projekt passt zu Oldenburg, das sich als Energiehauptstadt versteht". So gratulierte auch Roland Hentschel von der Wirtschaftsförderung und Vorsitzender des Oldenburger Energieclusters OLEC erfreut: "Drei von zwölf Denkstellen des Jahres sind OLEC-Mitglieder!".
Geschäftsführer Ubbo de Witt, selbst Gründungs- und Vorstandsmitglied des OLEC, stellte die Ausweitung der Tätigkeitsfelder der Projekt GmbH bis nach Südkorea vor und machte damit zugleich das enorme ökologische und ökonomische Potential der Branche deutlich: "Umweltschutz ist ein großer Wirtschaftsfaktor geworden, der sehr viele Arbeitsplätze schafft".
Er dankte für die Auszeichnung und hob zugleich einen Aspekt der Firmenaktivitäten hervor, den auch die Auswahljury besonders würdigte und auf den die zweite Geschäftsführerin, Heike Kröger, weiter einging: Den Wunsch und die Notwendigkeit, junge Menschen an die Erneuerbaren Energien heranzuführen und für Aufgaben in diesem Bereich vorzubereiten.
So engagiert sich der Betrieb an der Grundschule Dietrichsfeld - hier wurde das erste Grundschul-Curriculum für das Thema Energie im Sachkundeunterricht entwickelt! - und
am NGO, bietet laufend Praktikanten die Möglichkeit zur Orientierung - zum Teil wurde eine Festanstellung daraus - und betreut die inzwischen fünfte Diplomarbeit. Nicht zuletzt hat die Firma in Ermangelung von Fachpersonal Arbeitslose aus anderen Bereichen angestellt und für Servicetätigkeiten an Windenergieanlagen ausgebildet.
|
|

SchülerInnen der Grundschule Dietrichsfeld experimentieren mit Solarenergie.
|
|
| Datum |
News 6/2009 |
Details |
| 04.09.2009 |
Spitzencluster-Beteiligung |
Der Windenergie-Cluster der Nordwest-Region "germanwind" beteiligt sich am Spitzenclusterwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 23 Cluster haben sich beworben, 10 haben es in die Endrunde geschafft. "germanwind" ist dabei und bereitet sich nun auf Januar 2010 vor; dann werden bis zu fünf Clustern jeweils maximal 40 Millionen Euro Fördermittel für Forschung und Entwicklung zur Verfügung gestellt; den gleichen Betrag müssen die Beteiligten selbst aufbringen.
"germanwind" ist in den Wettbewerb mit 87 Firmen und Instituten aus dem Nordwesten gestartet, die eine große Zahl von innovativen Forschungs- und Entwicklungsprojekten vorgeschlagen haben. Das gemeinsame Ziel ist, die Weiterentwicklung von Windparks zu einem so genannten Windkraftwerk mit den dazugehörigen zentralen Komponenten voranzutreiben, um bis 2020 einen Windenergie-Anteil von 30 Prozent an der elektrischen Energieversorgung zu erreichen.
Die "Sandbank Power GmbH & Co. KG" will zusammen mit den Firmen Fassmer, Garrad Hassan, der Unterweser-Reederei URAG und Wiking Helikopter Service ein Wartungs- und Betriebskonzept für küstenferne ("farshore") Offshore-Windparks als Leuchtturmprojekt im Spitzencluster entwickeln und optimieren. Dieses "O&M-Konzept" ("Operation and Maintenance") für Windparks wie "Sandbank 24", die 80-100 km westlich von Sylt in der Nordsee geplant sind, soll eine möglichst ganzjährige, wetterunabhängige Wartung trotz schwierigerer meteorologischer und hydrologischer Bedingungen sicherstellen und auch für andere Parks anwendbar sein. Dabei werden auch CMS-Überwachungssysteme ("Condition Montitoring Systems") zum Einsatz kommen - das Feld , auf dem "b-Experts" Know-how in den Spitzencluster einbringt.
Das Projekt wurde am 2. September auf dem Parlamentarischen Abend von "germanwind" in der bremischen Landesvertretung in Berlin präsentiert (siehe Plakat), an dem mehr als 130 Gäste teilnahmen, darunter Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
Lutz Stratmann, Wissenschaftsminister des Landes Niedersachsen und Reinhard Loske, Umweltsenator des Landes Bremen diskutierten mit Windenergie-Fachleuten über die reichen Potentiale der Windenergie in der Nordwest-Region.
Download: Poster
(www.planungsgemeinschaft.de/de/media/poster_Sandbank24.pdf)
www.germanwind.info
|
|
Projektdarstellung "Windparkübergreifendes O&M-Konzept" im Spitzencluster "germanwind"
|
|
| Datum |
News 5/2009 |
|
| 26.06.2009 |
2. Netzanschlusszusage für Brasilien |
Ein weiterer großer Erfolg für die Projekt-Ökovest-Tochter Ecoprojeto Ltda. im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul: Nach dem Windpark in Pinhal Anfang des Monats erhielt ihre Geschäftsführerin Mara Rockenbach nun auch für ihr zweites Projekt die Netzanschlusszusage!
Der Windpark Giruá soll ab 2010 auf einer Anhöhe in der Nähe der Grenze zum Bundesstaat Santa Catarina errichtet werden; der erste Bauabschnitt, für den die Zusage vorliegt, umfasst 5 Windenergieanlagen des Typs Vestas V 90 mit jeweils 2 MW Nennleistung.
Der Anschluss der ersten 10 MW, die die zuständige RGE (Rio Grande Energia) genehmigt hat, erfolgt an das nahegelegene Umspannwerk in Giruá. Für die Ausbaustufe mit weiteren 5 WEA soll die Netzanschlusszusage Anfang Juli ebenfalls vorliegen.
Das sind gute Voraussetzungen für die öffentlichen Ausschreibungen (Chamada Pública). Geschäftsführerin Heike Kröger: "Unsere Tochtergesellschaft Ecoprojeto nimmt auf dieser soliden Basis mit den Projekten Pinhal und Giruá an der aktuell durchgeführten öffentlichen Ausschreibung für Windenergieprojekte des brasilianischen Energieministeriums Ministério de Minas e Energia teil".
|
|

Das Umspannwerk in Giruá.
|
|
| Datum |
News 4/2009 |
|
| 17.06.2009 |
"Global Wind Day"-Aktivitäten |
Erstmals wurde in 20 Ländern der Welt am 15. Juni 2009 der "Global Wind Day" begangen, um auf die Bedeutung der Windenergie für die Wende der Energieversorgung zu informieren. Natürlich auch in Oldenburg, wo zahlreiche Windenergie-Firmen und Forschungseinrichtungen wirken.
Als eine von mehreren Aktivitäten des Oldenburger Energieclusters OLEC in diesem Zusammenhang gestalteten am Montag Vertreter der Projekt GmbH, der Projekt Ökovest GmbH und des Zentrums für Windenergieforschung ForWind den Physikunterricht der Klassen 7, 8, 10, 11 und 12 des Neuen Gymnasiums Oldenburg (NGO).
Dipl.-Ing. Andreas Buhmann, Leiter der technischen Betriebsführung bei Projekt, erklärte wie Windkraftanlagen funktionieren und welchen Beitrag sie zum Klimaschutz leisten und leisten können. Zu einem Praxisbeispiel berichtete er schmunzelnd: "Besonderes Erstaunen verursachte eine Schallpegelmessung. Dass der erlaubte Richtwert einer Windenergieanlage niedriger liegt als die Lautstärke einer Unterhaltung im Klassenraum oder gar bei einer Party, verursachte gleich mehrere "besorgte Nachfragen" - nicht so sehr wegen des Schalls der Anlage, der als kaum wahrnehmbar empfunden wurde - sondern wegen des dann nicht mehr erlaubten Party-Geräuschpegels nach 22 Uhr".
Moses Kärn berichtete über die Job- und Ausbildungssituation in einem wachsenden Markt. "Informationen aus erster Hand sind wichtig. Durch die Kooperation mit Unternehmen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, etwas über die Technik, Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten in einer zukunftsorientierten Branche zu erfahren" sagte Achim Hinrichs, Fachbereichsleiter Physik am NGO.
Insgesamt konnten über 70 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer manche Wissenslücke zum Thema Windenergie schließen. Ihr Wissensdurst machte deutlich, dass Informationen aus erster Hand willkommen sind und dass vielleicht eine noch stärkere Einbindung des Zukunftsthemas Erneuerbare Energien in den Unterricht wünschenswert wäre.
Gerne wurden auch die verteilten IPPNW-Prospekte "Glaubst du das wirklich?" genommen, in denen mit der Mär von der Unverzichtbarkeit der Atomenergie aufgeräumt wird.
|
|

Prospekt von www.neue-energie-deutschland.de
|
|
| Datum |
News 3/2009 |
|
| 12.06.2009 |
Netzanschlusszusage für Brasilien! |
Einen großen Fortschritt gab es diese Woche bei der Projektierung eines Windparks im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul bei Pinhal; hier plant die Ecoprojeto Ltda, ein Tochterunternehmen der Projekt Ökovest GmbH, direkt an der Küste einen Windpark mit 11 Windenergieanlagen. Die für das Verteilungsnetz zuständige CEEE (Companhia Estadual de Energia Elétrica Participações) erteilte nun die Zusage für einen Anschluss von 22 MW an das Umspannwerk Pinhal. Am 10 Juni konnte die Geschäftsführerin der Ecoprojeto, Mara Rockenbach, das Bestätigungsschreiben von Direktor Engenheiro José Francisco Pereira Braga in Porto Alegre in Empfang nehmen. Dipl.-Physiker und Ökovest-Geschäftsführer Ubbo de Witt: "Die Umsetzung dieses Projektes ist damit einen weiteren riesigen Schritt voran gekommen, allein die wirtschaftlichen Randbedingungen dieses Küstenstandortes mit einer mittleren Windgeschwindigkeit von nahezu 8 m/s auf Nabenhöhe sprechen für sich. Unsere Projektentwicklungsphilosphie, den Standort und die Projektgröße an verfügbaren Umspannwerken mit freier Einspeisekapazität zu orientieren, ist damit erfolgreich aufgegangen."
|
|

Das Umspannwerk in Pinhal
|
|
| Datum |
News 2/2009 |
|
| 05.06.2009 |
Spitzenkandidatin trifft Projekt GmbH |
Rebecca Harms, Spitzenkandidatin der Grünen für die Europawahl, besuchte auf Ihrer Wahlkampf-Tour die Oldenburger Projekt GmbH im Technologie- und Gründerzentrum TGO.
Der Eintrag in ihrem Web-Tagebuch (www.rebecca-harms.de) vom 28. Mai zeigt, dass eines der angesprochenen Themen sie "überrascht: wahrscheinlich zum ersten Mal überhaupt wird Rebecca gebeten, doch bitte endlich für mehr Normen und Regelungen auf EU-Ebene zu sorgen. Damit nicht weiter jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht und den Betreibern die Arbeit verkompliziert, wünschen sie sich einheitliche Standards und Dokumentationspflichten. Rebecca verspricht zu helfen und Edmund Stoiber und seiner Bürokratie-Abbau-Truppe nichts zu verraten". Hohe Kosten der Hersteller bei Serviceleistungen und im Ersatzteilgeschäft, lange Lieferzeiten, große Einschränkungen durch fehlende Dokumente gemeinsam mit unabhängigen Anbietern konkurrenzfähigere Dienstleistungen anzubieten belasten die gesamte Erneuerbare Energie-Branche.
Rebecca Harms ließ sich deshalb über aktuelle Aktivitäten der technischen Betriebsführung der Firmengruppe informieren.
Sie erfuhr u. a., dass die Projekt-Tochter b-Experts auf der Hannover Messe die Entwicklung eines Expertensystems zur verbesserten Condition Monitoring-Auswertung vorgestellt hat. Und dass jüngst das Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Forschungsantrag bewilligt hat, der gemeinsam von b-Experts, dem Zentrum für Windenergieforschung in Oldenburg und Hannover ForWind und dem Institut für Windenergie an der Hochschule Bremerhaven fk-wind gestellt wurde mit dem Ziel, ein System zur automatischen Erfassung von Extrem- und Ermüdungsbeanspruchungen an Komponenten von Windenergieanlagen zu entwickeln und zu erproben. Das große Ziel: Verbesserung der Leistungsfähigkeit der hochwertigen und langlebigen "Windkraftwerke".
Nicht zuletzt erkundigte sich Rebecca Harms nach dem Fortgang der Planung des Offshore-Windparks Sandbank 24 und erfuhr von Geschäftsführerin Heike Kröger: "Auf der 6. Nationalen Maritimen Konferenz der Bundesregierung in Rostock haben wir Ende März noch einmal bestätigt bekommen, dass unser Offshore-Projekt neben Alpha Ventus und Bard I eines der drei in der Umsetzung fortgeschrittensten Offshore-Windparks ist; der Bau der 96 Anlagen mit insgesamt 400 MW soll 2010 beginnen. Auch in diesem Zusammenhang kümmern wir uns mit unserer Technischen Betriebsführung intensiv um die Optimierung der Verfügbarkeit der Anlagen - denn der Ausfall nur einer der Offshore-Anlagen für nur einen Tag "kostet" den Jahresenergieverbrauch von 20 vierköpfigen Familien."
Nach dem etwa 90-minütigen Gespräch besuchte die Europawahl-Kandidatin eine Veranstaltung der Grünen über "Energieversorgung in Europa".
|
|

Rebecca Harms (re) mit Heiko Hinrichs und Andreas Buhmann (von links).
Foto: Torsten Thomas.
|
|
|